21.07.2026. Das Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V. (EbM-Netzwerk) schreibt den Lehrpreis 2027 aus. Mit dem Preis würdigt das Netzwerk herausragende Lehrende, Teams und Bildungsinitiativen, die sich in besonderer Weise für die Vermittlung und Verankerung evidenzbasierter Gesundheitsversorgung engagieren. Bewerbungen und Vorschläge sind ab sofort bis 31. Oktober 2026 möglich.
20.03.2025. Die Debatte um den PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs ebbt nicht ab. Während der Medizinische Dienst Bund den Nutzen kritisch sieht, verteidigt die Deutsche Gesellschaft für Urologie die Untersuchung als wichtigstes Instrument zur Früherkennung der häufigsten Tumorerkrankung des Mannes. Doch was sagen die Fakten? Neue Studien, Leitlinien und Expertenmeinungen zeigen: Die Diskussion ist komplex – und oft widersprüchlich. Warum der PSA-Test nicht automatisch Leben rettet und welche Risiken er birgt, zeigt Iris Hinneburg in der aktuellen EbM-Kolumne auf.
27.03.2025. Das EbM-Netzwerk verleiht den Journalistenpreis 2025 an Sigrid März für ihren Zeitschriftenbeitrag „Osteopathie – Heilende Hände oder Hokuspokus?“, der im März 2024 im Magazin Spektrum GESUNDHEIT erschienen ist. Die Auszeichnung würdigt ihre herausragende journalistische Leistung bei der evidenzbasierten Einordnung eines kontroversen Gesundheitsthemas.
27.03.2025. Nicole Skoetz (Köln) ist die neue Vorsitzende des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. Ihr zur Seite stehen Ralph Möhler (Düsseldorf) und Maria Noftz (Lübeck) als stellvertretende Vorsitzende sowie Katrin Balzer (Lübeck) als schriftführendes Vorstandsmitglied.
27.03.2025. Pünktlich zum EbM-Kongress wurden die Abstracts bei German Medical Science publiziert und sind ab sofort online einsehbar.
31.03.2025. Katja Suter (Basel), Norbert Lichtenauer (Deggendorf) und Nicole Schemmel (Berlin) haben den Wettbewerb um das beste wissenschaftliche Poster bei der 26. Jahrestagung des EbM-Netzwerks in Freiburg gewonnen.
15.04.2025. Die evidenzbasierte Medizin (EbM) steht vor großen Herausforderungen, aber auch Chancen: Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Open Science und gesellschaftliche Teilhabe verändern die Art und Weise, wie Wissen in der Medizin generiert, bewertet und genutzt wird. Doch eines bleibt klar: Auch in Zeiten technologischen Wandels muss die Nutzung digitaler Innovationen wissenschaftlichen Standards folgen. Diese zentrale Botschaft prägte den 26. Kongress des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk), der vom 26. bis 28. März 2025 an der Universität Freiburg unter dem Motto „Die EbM der Zukunft – packen wir’s an!“ stattfand. Wir haben die Höhepunkte der Jahrestagung und deren wichtigsten Ergebnisse in einem Kongressbericht zusammengefasst.
23.04.2025. Das EbM-Netzwerk hat eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf des Thüringer Landtags für ein „Coronamaßnahmen-Unrechtsbereinigungsgesetz“ abgegeben. Die Stellungnahme betont die Notwendigkeit einer systematischen und evidenzbasierten Bewertung der damaligen Maßnahmen, basierend auf dem zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbaren Wissen. Von einer pauschalen Rückschau nach dem heutigem Erkenntnisstand wird abgeraten.
29.04.2025. Das EbM-Netzwerk hat ein Positionspapier zur planetaren Gesundheit veröffentlicht und unterstreicht damit seine Verantwortung für eine nachhaltige, evidenzbasierte Gesundheitsversorgung.
08.05.2025. Das EbM-Netzwerk startet mit NextGen EbM ein neues Nachwuchsprogramm – mit monatlichen Online-Veranstaltungen zu Themen rund um Forschung, Karriere und evidenzbasierte Medizin. Starttermin 27. Mai!
14.05.2025. Die ZEFQ startet eine neue Schwerpunktreihe zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsversorgung. Gesucht werden Beiträge zu Ethik, Qualität, Sicherheit, Patient*innenpartizipation und mehr. Reichen Sie jetzt einen Beitrag ein und gestalten Sie den Diskurs mit!
30.05.2025. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) wird in einigen Unternehmen zur Früherkennung von Gefäßerkrankungen der sogenannte "ABI-Test" (Knöchel-Brachial-Index, engl.: ankle brachial index) angeboten - schnell, kostenlos, scheinbar sinnvoll. Doch was sagt die wissenschaftliche Evidenz? Die neue EbM-Kolumne von Anke Steckelberg und Gabriele Meyer zeigt, dass der Nutzen des Screenings nicht belegt ist und potenzieller Schaden nicht ausgeschlossen ist.
13.06.2025. Mit einer Umfrage will die ZB MED die Informationsbedarfe in der Evidenzbasieren Medizin (EbM) erfassen. Die Befragung ist Teil einer Initiative, um die bibliothekarische Versorgung spezifisch für die Evidenzbasierte Medizin (EbM) zu verbessern.
23.06.2025. Die aktuelle EbM-Kolumne nimmt die neue S3-Leitlinie aus der Zahnmedizin zum Anlass, um methodische Herausforderungen und Grenzen bei der Entwicklung von Leitlinien zu beleuchten. Der Beitrag von Helena Dujic, Roswitha Heinrich-Weltzien und Jan Kühnisch thematisiert insbesondere die Erfahrungen mit Fallberichten und Fallserien – und zeigt auf, welche Konsequenzen sich daraus für die Evidenzbewertung und künftige Leitlinienarbeit ergeben.
10.07.2025. Zum Thema „Redundanz systematischer Reviews“ hat Cochrane Deutschland in Kooperation mit dem EbM-Netzwerk am 02.07.2025 ein Webinar durchgeführt. Die Aufzeichnung der Veranstaltung aus der Reihe "Lunch & Learn" ist ab sofort online verfügbar.
18.07.2025. Eine vom Bundesamt für Strahlenschutz koordinierte Studie zum Mammographiescreening sorgt für mediale Begeisterung – von der ARD bis zur BILD-Zeitung wird von einer 20 bis 30 Prozent geringeren Brustkrebssterblichkeit gesprochen. Doch die aktuelle „Unstatistik des Monats“ zeigt: Diese Angaben sind nicht nur irreführend, sondern verstoßen klar gegen etablierte Standards evidenzbasierter Gesundheitskommunikation. Der Medien-Hype lässt wichtige Fakten zum tatsächlichen Nutzen und Schaden des Screenings unter den Tisch fallen.
20.08.2025. EbM-Netzwerk-Mitglied David Klemperer hat die 80. und voraussichtlich letzte Version seines Living-eBooks „Corona verstehen – evidenzbasiert“ online gestellt. Das seit 2020 fortlaufend aktualisierte Werk vermittelt Grundwissen zum Virus, zur Pandemie, ihrer Dynamik und ihren gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen sowie den pharmakologischen und den nicht-pharmakologische Interventionen.
21.08.2025. IQWiG, G-BA und Cochrane Deutschland präsentieren ein gemeinsames Arbeitspapier mit Empfehlungen für alternative Recherchestrategien, falls die wichtigsten Quellen für die professionelle Literaturrecherche wie PubMed und ClinicalTrials.gov eingeschränkt sein sollten.
25.08.2025. Wer Ergebnisse klinischer Studien verstehen und kritisch einordnen möchte, sollte die Unterschiede der verschiedenen Hypothesenmodelle kennen – denn sie bestimmen, wie Daten getestet, interpretiert und in die medizinische Praxis übertragen werden. In der aktuellen EbM-Kolumne gibt Maxi Schulz einen Überblick über die verschiedenen Arten von Hypothesen klinischer Studien.
27.08.2025. Die Mitglieder des Fachbereichs "Zahnmedizin" waren zur Wahl aufgerufen. Philipp Kanzow und Jens Türp bilden das neue Sprecherteam.